Zur Lage

Mein persönliches Statement zur Lage der Nation

Diese Welt wird weiblicher.
Das ist jetzt die Kurzform. Ich glaube, es geht immer mehr um Kommunikation und Zusammenarbeit, die sogenannten “klassischen weiblichen Anteile”, die gelebt werden dürfen, damit diese wunderschöne Erde das bleibt, was sie ist: Ein Paradies.

Allerdings gibt es derzeit noch gewisse “Einschränkungen” im Paradies. Nicht alles läuft, wie wir es uns wünschen, und doch hat alles seinen Sinn - alles ist, wie es sein soll, denn das Universum kann gar nicht anders, als immer nur die passenden Dinge zusammenbringen.

Wie ändern wir nun diese schöne Welt in ein Paradies? Müssen die Politiker bessere Politik machen? Ja, und nein - jeder ist beteiligt an Fukushima und am NSA-Skandal und an Kriegen, weil wir den Krieg selber in uns tragen. Ich empfinde die Reise nach innen manchmal als anstregend, obwohl es doch das leichteste von der Welt sein sollte, sich selbst zu ändern. :-)

Manchmal frage ich mich, wann (endlich) alles gut ist.
Vielleicht ist dies die Antwort:

“Liebe ist etwas, das wir ein ganzes Leben lang lernen.”
(Cornelia Funke)

 

Der Werdegang unserer gesellschaftlichen Systeme auf der Erde, wie ich sie sehe:

Matriarchat -->

--> Patriarchat -->

--> Archearchat

Unbewusst tragfähig

nicht tragfähig

bewusst tragfähig

 

 

Das sind die Attribute dieser Epochen; sie spiegeln uns die eigene Bewusstseinsentwicklung der Menschheit, also auch von uns selber wieder. Was war - was ist - was kommt. Wo stehen wir heute? Ich würde sagen, wir stehen heute (2014) in der Mitte dieser Tabelle; vielleicht eher rechts-mitte, also kurz vor dem Sprung zum Archearchat. :-)

 

Dimensionswechsel

Ich meine, jeder ahnt es irgendwie, viele sehen es schon: Wir befinden uns im Übergang. Nämlich vom Patriarchat in die nächste Phase und gleichzeitig in die 5. Dimension, was den Wechsel manchmal etwas wirr und kompliziert erscheinen lässt.
Manche nennen die Zukunft auch das Wassermann-Zeitalter.

Aber eigentlich finde ich es ganz einfach:
Jeder tut das, was er meint, das getan werden muss - jeder versucht so zu leben, wie er wirklich leben möchte - ohne Ausflüchte oder Begründungen, warum dieses oder jenes nicht zu gehen scheint, nicht getan wird. Dann dürfen wir andere Lösungen finden.

Willst Du Krieg? Dann lebe mit Krieg, entscheide Dich bewusst dafür, wenn es Dein Wunsch ist. Aber vermutlich willst Du eigentlich Frieden - viele KÄMPFEN für den Frieden, daher: Warum den Umweg über Krieg?

Oder willst Du Frieden? Ebenso gut. Dann entscheide Dich bewusst und mit allen Konsequenzen dafür. Aber vermeide die Vermischung von beidem. Versuche nicht, das eine zu wollen und das andere zu tun. Wenn Du gegen was auch immer demonstrierst, dann befindest Du Dich im Krieg. Frieden kann man meiner Meinung nach nicht MACHEN, sondern nur SEIN. Wenn Du z.B. versuchst, im Supermarkt das billigste Fleisch zu ergattern, dann ist das die Aufforderung zum Krieg. Du hast den Krieg damit schon im Supermarkt angezettelt, weil der Verkäufer nun gezwungen ist, in Konkurrenz zu anderen zu gehen. Indem wir alle den Fokus auf “billig” (Geld) legen, tut das System, was es eben tut, es antwortet, womit wir es beauftragt haben: Es optimiert auf den Geldwert. Hat jemand etwas anderes erwartet?

Die Frage ist nun: Wollen wir das? Wenn ja, dann mal weiter so. Niemand wird uns dafür verurteilen, außer wir selber.
Oder willst Du es anders? Dann überlege Dir, was Du eigentlich willst und was Du selber tun kannst, um aus diesem auf Wachstum basierenden, inflationären, für viele Menschen und Tiere auf der Welt ausbeutendem, kapitalistischen, Zinseszins-System auszusteigen und wie Du etwas anderes erschaffen kannst.

Dies war nur ein Beispiel.
Ich lebe so, versuche so zu leben, wie ich leben möchte, dass die Erde mit allem anderen Leben funktionieren kann bzw. meiner Meinung nach sollte - aber ich vermeide es, dieses / mein erdachtes System anderen überzustülpen. Das ist für mich oft eine Gradwanderung. Immer wieder darf ich lernen, bei mir zu bleiben, wie es in der GfK (Gewaltfreien Kommunikation) heißt.

“Handle nach derjenigen Maxime,
von der Du willst, dass sie ein allgemeines Gesetz würde.”

(Immanuel Kant in: Der kategorische Imperativ als grundlegendes Prinzip der Ethik)

Es nützt wenig, auf Politik, Industrie, Partner oder Nachbarn zu warten oder zu schimpfen. Denn Forderungen werden in Zukunft immer weniger Kraft haben. Mit jedem Tag, der das Licht unserer Sonne erblickt, nimmt die Kraft von Fordern, Überreden und Überzeugen ab. Tag um Tag erhalten diejenigen mehr Kraft, die Gemeinschaft und “Archearchat” fördern und leben.

Das Ganze ist ein Umdenk-Prozess, in dem wir gerade mitten drin sind.
Dies ist mein Statement zur Lage der Nation :-)

“Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.”
(Erich Kästner)

 

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