Leitbild

Was mir wichtig ist: Die Vermittlung.

Ich habe DV-Kaufmann gelernt, und Wirtschaftsinformatik studiert, um zwischen der Fachabteilung und der EDV/Programmierung vermitteln zu können - beide sprechen nur bedingt dieselbe Sprache.
Ich habe mich dann aufgemacht, die neuen Energien zu erlernen und glaube heute, ganz gut zwischen der wirtschaftlichen / gesellschaftlichen Sicht und der (Heil-) Energie der neuen Zeit vermitteln zu können.

Was zieht mich voran? Was leitet mich dabei?
Das versuche ich, auf dieser Seite zu beleuchten.

Werte

Früher gab es Werte wie Mut, Ehrlichkeit, Tapferkeit usw, mit denen wir aufgewachsen sind. Heute sind diese Werte anscheinend nicht mehr so wichtig. Dabei gibt es durchaus immer noch Werte, an denen sich junge Menschen und eine heranwachsende, neue Gesellschaft orientieren - diese sind nur einfach andere als unsere damals, und deswegen vielleicht nicht mit der “alten Brille” sofort zu erkennen. Ich beobachte, dass sich auch meine eigenen Werte verändern / verändert haben. Es hilft mir, diese zu formulieren. Ich kann damit leichter in meiner Mitte bleiben.

Für mich beschreiben die Werte Liebe und Freiheit schon alles. Damit ist die Liste der für mich wichtigen Werte im Prinzip komplett und vollständig.

Ein junger Mann kam zum Rabbi
und bat ihn, die Thora zu erläutern.
Dieser antwortet:
“Das ist ganz einfach, mein Junge.
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.
Alles andere ist Kommentar.”

Hier meine Kommentare ;-)

  • Freiheit
    Die Freiheit, meine und die des anderen, ist für mich das höchste Gut. Wenn beide erfüllt sind - meine und die Freiheit des/der anderen, gibt es nichts weiter zu tun.
     
  • Verantwortung
    “Du bist verantwortlich, für das, was Du Dir vertraut gemacht hast.” (Der kleine Prinz)
     
  • Vertrauen
    Sehr klar wird dies in der Tarot-Karte vom Narr. Er vertraut Dir. Du betrügst ihn, und er vertraut Dir. Du betrügst ihn wieder - er antwortet mit Vertrauen. Der Narr lebt im Jetzt - was sollte ihn da erschüttern?
     
  • Liebe
    Liebe ist für mich Verbindung und Freiheit, also gerade auch das Paradox dieser beiden Werte. Liebe verbindet UND lässt frei. Konzentriere ich mich nur auf eines von beidem, bin ich vom “Pfad” abgekommen.
     
  • Glaube
    Hier ist nicht der kirchliche Glaube gemeint, sondern meine Überzeugungen. Je stärker diese sind, umso eher kann ich sie auch wieder fallenlassen oder zumindest überprüfen. Halte ich an einem Glauben fest, ist er nicht stark. (Liebe lässt frei)
     
  • Hoffnung
    Ohne Hoffnung (auf den morgigen Tag zB) lässt es sich nicht leben. Ohne Hoffnung auf Heilung gehe ich nicht zum Arzt usw. Hoffnung basiert allerdings auf der Illusion der Zeit ;-)
     
  • Weisheit
    Steht für mich auch für die Logik des Verstandes. Unlogische Dinge sind nicht per se falsch, aber ich kann Unlogik zulassen, wenn ich mir in allen anderen Dingen sicher bin.
     
  • Tapferkeit
    Steht für mich nicht für das Zähne-zusammenbeißen, wie es uns früher erzählt wurde, sondern dafür, kleinen Dingen nicht zuviel Bedeutung beizumessen, denn sonst droht die Verzettelung.
     
  • Gerechtigkeit
    Bedeutet: Gleiches Recht für alle. Geht Hand in Hand mit der Freiheit.
     
  • Mäßigung
    Angemessen würde ich es übersetzen. Ist meine Reaktion angemessen?
    Geht Hand in Hand mit Tapferkeit - kleinen Dingen nicht zuviel Bedeutung beimessen. Auch: De-eskalieren.

Ebenfalls, finde ich, passen hierzu die drei Siebe des Sokrates:

  • wahr
  • gut
  • wichtig

Aus diesem Grund habe ich schon lange keinen Fernseher mehr - die Inhalte sind für mich selten wahr, selten gut und oft auch nicht wirklich wichtig. Gleiches gilt in letzter Zeit leider auch zunehmend für das gute alte Print-Medium Zeitung.

Spirituell gesehen versuche ich, die folgenden Werte zu leben und zu sein:

  • Vertrauen
    (siehe oben)
     
  • Leidenschaft
    Bedeutet für mich: Energie. Nur wenn ich Energie / wollen einer Sache beisteuere, wirds was.
     
  • Klarheit
    Heißt für mich auch Abgrenzung (von Unwichtigem). Ich formuliere, was ich will und lasse dabei Dinge weg, die nicht wichtig sind - unnötige Details.
     
  • Kommunikation
    Hier sehe ich, dass ich nicht alleine auf der Welt bin, sonst bräuchte ich ja nicht zu kommunizieren.
    Erst in der Gruppe finden viele Dinge ihre Vollendung.
     
  • Vollendung
    Heißt für mich: Dinge auch zuende bringen, nicht zu früh aufgeben und den Abschluss, inkl. Freude und (Selbst-)Belohnung dann auch anzunehmen.
     
  • Meditation
    Steht für mich immer wieder für Loslassen und Geduld. In der Meditation kann ich nichts “tun”, sondern ich “wahrnehme mir eine Realität zusammen”, ich “mache” sie nicht. Das erfordert Geduld, denn oft bekomme ich nicht (sofort) das, was ich mir mit meinem Ego-Verstand gewünscht habe - und das ist auch manchmal besser so ;-)

(Siehe zu diesen Themen auch das Buch: Bewusstes Erschaffen mit Kirael)

Meine Vision

Ich fand es gar nicht so einfach, meine Vision zu formulieren - vor allem deswegen, weil man denken könnte, diese wäre dann irgendwie festgeschrieben, wo doch eigentlich der Weg das Ziel ist... :-)
Daher formuliere ich meine Vision hier eher als ein Leitbild, weil es mich leitet und begleitet im Sinne des Weges und weniger ein (zu erreichendes) Ziel ist. Denn was kommt nach dem Erreichen eines Zieles? Dann kommt die Vision ;)

“Dein Zustand des Seins hat einen direkten Einfluss auf alles Leben.
Weil Du ein wesentlicher Teil der gesamten Existenz bist,
hat Dein Bewusstsein Auswirkungen auf die sogenannte Außenwelt.
Daher ist die Absicht,
so vielen Menschen wie möglich zu helfen,
für sich selber einen Zustand von innerem Frieden zu erzeugen.
Im Gegenzug entsteht aus dem inneren Frieden der äußere Frieden,
woraus der globale Frieden entsteht,
woraus der innere Frieden entsteht.”

(Quelle: peacecompass.org)

Das beschreibt sehr schön einen wichtigen Teil meiner Vision, meines Leitbild-Weges: Menschen helfen, inneren Frieden zu erzeugen, womit dann äußerer Frieden entsteht.

Wie konkret kann das aussehen - inneren Frieden erzeugen?

Liebe ist die Quelle der Macht

Ich bewundere andere, statt sie zu kritisieren.
Zu Situationen trage ich etwas bei, anstatt sie mit Zweifeln zu behindern.
Leistungen anerkenne ich, auch wenn sie anscheinend noch so klein oder alltäglich sind.
Ich tue etwas für das Gute, statt Angst zu verbreiten.

(Aus der Huna-Tradition)

Erkenntnisse

Ich wünsche mir die friedvolle Entwicklung jedes einzelnen Menschen, i.e. meine Entwicklung, in sein (mein) volles Potential. Ich favorisiere die Erkenntnis, dass letztendlich alle Entscheidungen eigene Entscheidungen sind und waren, manchmal ohne wirklich die Folgen zu kennen. Niemand anderes ist verantwortlich für mein Leben als ich selber. Wenn ich erkenne, welchen Sinn oder vielleicht, welchen positiven “Nebeneffekt” eine scheinbar unerwünschte Situation hat, dann kann ich sowohl dem anderen, dem Verursacher, aber nicht Verantwortlichen, vergeben als auch beginnen, die Situation und das Gesamtgeschehen wertzuschätzen sowie mir selber zu vergeben und meine eigene Kraft wieder anzunehmen.

Diese Erkenntnis und damit Potential in den Menschen ermöglichen - das ist mein “Ziel”.

Sollte eigentlich nicht so schwer zu erreichen sein ;-)

Dimensionen

Ganz wesentlich im Verständnis hilft mir das Modell der Dimensionen. Demnach enthält jede Folge-Dimension ein Vielfaches seines Vorgängers. Dimension 0 ist der Punkt. Die 1. Dimension ist die Linie - bestehend aus vielen Punkten. Viele viele Linien ergeben die Fläche (2D), viele viele Flächen ergeben den Raum (3D), und viele Räume (nacheinander) ergeben die Zeit, wie wir sie erleben, wobei hier schon zu erkennen ist, dass die lineare Zeit nicht wirklich linear abläuft, sondern quasi parallel, auch wenn wir es anders erleben. Viele viele Zeiten, also ein Vielfaches von 4D, ergibt die 5. Dimension - für den menschlichen Verstand kaum noch vorstellbar.

Fünfte Dimension

Alles ist eins, haben schon weise Menschen vor unserer Zeit gesagt. Was kann ich mir darunter vorstellen?
Das Modell der Dimensionen liefert eine Antwort, finde ich. Denn was kommt nach 4D? Viele viele Zeiten (nebeneinander?) ergeben die 5. Dimension. Aus dieser Sicht liegen Ereignisse nicht nacheinander wie auf einer Perlenkette, sondern sie laufen parallel und wir befinden uns einfach nur an einer einzigen Stelle vom Großen Ganzen - wir sehen nur unseren kleinen Ausschnitt. Man könnte es Inkarnation nennen... ;-)

Die neue Erde

Der sogenannte Ziel-Zustand, an den ich denke, ist eine Welt in erleuchtetem Wohlstand und Einklang. Alle Menschen haben verstanden, dass jeder seine Welt mit-erschafft, indem er sich inkarniert, d.h. indem er sich seine 3D-Situation nicht erschafft, sondern AUSWÄHLT (!) - eben die Situation oder Welt, in der er/sie (er-)leben möchte oder schon lebt.
Ich behaupte, dieses Auswählen passiert schon heute, ständig, ohne dass es uns bewusst ist und in meiner Vision der neuen Erde ist uns allen dies bewusst.

Das einzige, was uns am Glück hindert ist unser Glaube, dass wir nicht auswählen könnten.

In der von mir (zukünftig) gewählten Welt hilft jeder jedem, jeder erkennt seine Verantwortung sowohl für sich als auch für die Umwelt. Es gibt keine Eigenverantwortung ohne Verantwortung für die Umwelt. Kein Tier, keine Pflanze, nichts lebendiges oder auch scheinbar nicht lebendige Dinge, wir nennen sie Steine, Sachen oder Gegenstände, werden getötet, verletzt oder unnötig beschädigt, weil wir erkennen, dass wir Mit-Schöpfer all dessen sind.

Meine Vision ist eine Welt in gegenseitiger Wertschätzung.

Ich erschaffe mir eine Welt: Ich achte das Leben, die Ideen und Wege anderer, weil ich mich selber achte und wertschätze. Ich achte mein Leben, das meiner Nachbarn, das aller Tiere ebenso wie das Leben von Pflanzen, Steinen und sonstigen scheinbar unbelebten Gegenständen. Alles hat eine Seele und möchte beachtet werden, möchte seinen selbstgewählten “Sinn” erfüllen.

Dies ist meine Vision, mein Leitbild und ich möchte meine Kraft dafür einsetzen, dass diese Vision / Welt Wirklichkeit wird, ohne andere auf meinen Weg zu drängen. Ich missioniere nicht. Meine Aufgabe sehe ich am ehesten in der Rolle des Vermittlers, er vermittelt zwischen Ideen, zwischen scheinbaren Widersprüchen, auch innerhalb eines einzelnen Menschen, wenn Herz und Verstand verschiedene Dinge wollen. Diese Illusion möchte ich helfen aufzuheben. In meiner Vision haben Herz und Verstand nicht verschiedene Ziele, es scheint nur so.

Ich akzeptiere dabei die Möglichkeit, dass ich mich ebenso wie andere auf dem Weg befinde. Alles ist in Veränderung begriffen. Leben erscheint als Veränderung, und doch ist alles schon vorhanden - wir wählen nur aus. Niemand ist perfekt, und doch ist alles genau so, wie es sein soll, weil wir es so gewählt haben.

 

Und auch das ist für mich alles nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine “letzte, endgültige Wahrheit” kann prinzip-bedingt nicht gefunden werden. Schade ;-) Der Wandel ist die einzige Konstanz.

Das Kybalion sagt: “Das Gegenteil ist auch wahr.”

Viele, ich auch, befinden sich auf einem Weg. Ich bin nicht perfekt, erfülle nicht alle obigen schönen Worte, und bin doch perfekt, so wie ich heute gerade bin.

“Alles was passiert, ist das Einzige was passieren konnte.”
(Indianische Gesetze)

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